Donnerstag, 6. Oktober 2022
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    FDP Saar for­dert eine Belas­tungs­brem­se bei der Grundsteuer

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    Saarland Today Redaktionen

    Der innen­po­li­ti­sche Spre­cher der FDP Saar, Hel­ge Lorenz, äußert sich zur Stu­die von Ernst & Young zum Anstieg der Grund­steu­er im :

    Laut einer Stu­die des Hau­ses Ernst & Young haben im ver­gan­ge­nen Jahr 17 % der Kom­mu­nen ihre Hebe­sät­ze für die Grund­steu­er B erhöht — geht man bis zum Jahr 2016 zurück, sind es sogar
    77 % der Städ­te und Gemein­den, in denen die Grund­steu­er B erhöht wur­de. Damit hat das inzwi­schen die dritt­höchs­ten Hebe­sät­ze der Flä­chen­län­der im Bun­des­ver­gleich. Als struk­tur­schwa­che
    ver­liert das als teu­res Pflas­ter so an Attrak­ti­vi­tät als Wohn­raum — über die Neben­kos­ten bezah­len Mie­ter die­se Steu­er­erhö­hun­gen am Ende mit. Es liegt nun an der Lan­des­re­gie­rung,
    eine bei der Grund­steu­er zu erlas­sen: Sie soll dafür sor­gen, dass die Grund­steu­er nicht wei­ter steigt und Woh­nen im Saar­land auch in Zukunft bezahl­bar bleibt. Lang­fris­tig muss
    ein ein­fa­ches, unbü­ro­kra­ti­sches und effi­zi­en­tes Bau­lü­cken- und Poten­ti­al­flä­chen­ka­tas­ter ein­ge­führt wer­den, um mög­lichst vie­len Men­schen ermög­li­chen zu kön­nen, im Saar­land zu wohnen.

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