Mittwoch, 5. Oktober 2022
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    Kreis­stadt Mer­zig rich­tet Not­un­ter­kunft für Kriegs­flücht­lin­ge aus der Ukrai­ne ein

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    Saarland Today Redaktionen

    Fort­wäh­rend errei­chen uns Bil­der not­lei­den­der Men-schen aus den Kri­sen­ge­bie­ten in der Ukrai­ne. Vie­le flie-hen vor dem Krieg und ver­las­sen ihre Hei­mat, die Situa­ti-on dort spitzt sich immer wei­ter zu.
    Da sich die Zahl der Kriegs­flücht­lin­ge aus der Ukrai­ne täg-lich erhöht und die Zahl der von pri­va­ter Sei­te zur Ver­fü-gung gestell­ten Woh­nun­gen nicht mehr aus­reicht, rich­tet die Kreis­stadt Mer­zig eine Not­un­ter­kunft für die Geflüch-teten ein. Nach Rück­spra­che mit Orts­vor­ste­her Claus Linz und in Zusam­men­ar­beit mit dem Land­kreis Mer­zig-Wadern, dem THW und dem Deut­schen Roten Kreuz wird am Don­ners­tag, den 04.08.2022 die Saar­gau­hal­le Schwem­lin­gen kurz­fris­tig umge­baut. So kann dort not-dürf­ti­ger Wohn­raum für ca. 40–60 Ukrai­ne­rin­nen und Ukrai­ner geschaf­fen wer­den, wel­che Mer­zig mög­li­cher-wei­se schon in den nächs­ten Wochen errei­chen wer­den. „Wir sind uns bewusst, dass die­se Nut­zung mit Ein­sch­rän-kun­gen für die Bevöl­ke­rung, vor allem für die ört­li­chen Ver­ei­ne, ver­bun­den ist“, erklärt Bür­ger­meis­ter Mar­cus Hof­feld. Er bit­tet daher um Ver­ständ­nis für die­se Aus-nah­me­si­tua­ti­on. „Die not­lei­den­den Men­schen aus der Ukrai­ne sind auf unse­re Hil­fe ange­wie­sen,“ so der Rat-haus-Chef wei­ter. Mit den Ver­ei­nen, die der­zeit die Saar-gau­hal­le nut­zen, setzt sich die Stadt­ver­wal­tung in Ver­bin-dung, um Alter­na­ti­ven anzu­bie­ten.
    Da die Zahl der aktu­ell zur Ver­fü­gung gestell­ten Pri­vat-woh­nun­gen nicht aus­reicht, um die gro­ßen Strö­me an Geflüch­te­ten auf­zu­neh­men, bit­tet die Stadt­ver­wal­tung wei­ter­hin, nach Mög­lich­keit Woh­nun­gen oder Häu­ser zur Unter­brin­gung zur Ver­fü­gung zu stel­len.
    Wenn Sie der Kreis­stadt Mer­zig für die­se huma­ni­tä­re Auf­ga­be anmiet­ba­ren Wohn­raum anbie­ten möch­ten, wen­den Sie sich bit­te an den Fach­be­reich Öffent­li­che und Ord­nung (Tele­fon­num­mer: 06861/85–388 oder E‑Mail-Adres­se: ).
    Für die Men­schen, die hier ankom­men, ist es zudem oft schwer, sich zu ori­en­tie­ren und in der neu­en Lebens­si­tu-ati­on zurecht zu fin­den. Unter­stüt­zung erfah­ren sie hier-bei von Ehren­amt­le­rin­nen und Ehren­amt­lern. Hier wer-den wei­ter­hin noch Hel­fe­rin­nen und Hel­fer gebraucht. Wenn Sie Inter­es­se haben, sich ein­zu­brin­gen, kön­nen Sie sich ger­ne bei der Kreis­stadt Mer­zig mel­den (Tele­fon-num­mer: 06861/85–383 oder E‑Mail-Adres­se: ). Auch Über­set­ze­rin­nen und Über­set­zer (ukrai­nisch und/oder rus­sisch) sind willkommen.

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