Donnerstag, 29. September 2022
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    Ener­gie­ein­spa­rung als Bei­trag zum Kli­ma­schutz und Frieden

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    Saarland Today Redaktionen

    Kreis­stadt Mer­zig hat Arbeits­kreis ins Leben gerufen

    Da die Ener­gie­ver­sor­gung hier­zu­lan­de sehr stark von rus­si­schem Gas, Öl und Koh­le abhän­gig ist, sind seit Beginn des Krie­ges gegen die Ukrai­ne die Ener­gie­prei­se enorm gestie­gen. Dar­über hin­aus muss damit gerech­net wer­den, dass Russ­land die noch bestehen­den Lie­fe­run­gen wei­ter zurück­fährt und die Situa­ti­on sich dadurch noch wei­ter verschärft.

    Vor die­sem Hin­ter­grund hat Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Robert Habeck die Bevöl­ke­rung dazu auf­ge­ru­fen, den Ver­brauch von Ener­gie ein­zu­spa­ren, um so die Abhän­gig­keit von Russ­land zu minimieren.

    Hier­zu möch­te auch die Kreis­stadt Mer­zig ihren Bei­trag leis­ten und mit gutem Bei­spiel vor­an­ge­hen. So hat Bür­ger­meis­ter Mar­cus Hof­feld bereits vor eini­gen Wochen den ver­wal­tungs­in­ter­nen Arbeits­kreis Ener­gie und Kli­ma­schutz ins Leben geru­fen, um zu über­prü­fen, an wel­chen Stel­len die Kreis­stadt Mer­zig Ener­gie ein­spa­ren kann. Dabei sol­len sämt­li­che Ver­bräu­che der Kreis­stadt Mer­zig auf eine Sen­kung des Ener­gie­ver­brauchs durch­leuch­tet und nach Mög­lich­keit umge­setzt werden.

    Damit die Kreis­stadt Mer­zig die­se Auf­ga­be bewäl­ti­gen kann, ist eine enge Zusam­men­ar­beit zwi­schen den ver­schie­de­nen Res­sorts und Fach­be­rei­chen erfor­der­lich. Daher wer­den die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter aus den ein­zel­nen Abtei­lun­gen in die ver­schie­de­nen Schrit­te der Anwen­dung des Ener­gie- und Kli­ma­schutz­ma­nage­ments inte­griert. „Hier­zu bera­ten wir im Arbeits­kreis Ener­gie und Kli­ma­schutz zusam­men. Wir haben unse­re Ener­gie­ver­bräu­che bereits in den letz­ten Jah­ren suk­zes­si­ve redu­ziert. Im Arbeits­kreis dis­ku­tie­ren wir gemein­sam, wie wir vor dem Hin­ter­grund der geo­po­li­ti­schen Situa­ti­on die­sen Trend in Zukunft ver­stär­ken kön­nen“, erklärt Bür­ger­meis­ter Mar­cus Hoffeld.

    Dar­über hin­aus macht sich auch die Geschäfts­füh­rung der Mer­zi­ger Bäder GmbH der­zeit eben­falls Gedan­ken, wie dort Ener­gie ein­ge­spart wer­den kann und prüft zur­zeit ver­schie­de­ne Alternativen.

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