Samstag, 2. Juli 2022
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Ministerin Berg will Beratungs- und Hilfsangebot für diejenigen ausweiten, die finanziell nicht mehr weiterwissen

Die gestiegenen Energiepreise waren eines der zentralen Themen der 18. Konferenz der Verbraucherschutzministerinnen und –minister der Länder und des Bundes (VSMK) in Weimar. Ein Thema, auf das die saarländische Verbraucherschutzministerin Petra Berg schon im Vorfeld ihr Augenmerk gerichtet hatte.

„Wir blicken mit Sorge auf die finanzielle Belastung der Verbraucherinnen und Verbraucher aufgrund steigender Energiepreise. Der große Energiepreisschock wird die Menschen erst im Winter erreichen. Das betrifft vor allen Dingen Personen mit kleinen und mittleren Einkommen. Deshalb müssen jetzt schon wirksame Maßnahmen ins Auge gefasst werden“, betonte die Ministerin und Sprecherin der SPD-geführten Länder (A-Länder) auf der VSMK.

Die Länder leisteten bereits sehr viel für die Beratung verschuldeter Verbraucher. Diese Angebote müssten mit Hilfe des Bundes jedoch ausgebaut werden, heißt es in einem der Beschlussvorschläge des Saarlandes, der von Bergs Amtskolleginnen und –kollegen angenommen wurde. Ministerin Berg: „Wir sehen weiterhin einen hohen Bedarf an aufsuchenden Beratungsangeboten für Verbraucherinnen und Verbraucher, die aus strukturellen oder persönlichen Gründen keinen Zugang zu den vorherrschenden ortsgebundenen oder digitalen Angeboten des Verbraucherschutzes haben. Deshalb muss der Bund Maßnahmen des aufsuchenden Verbraucherschutzes in vernachlässigten städtischen Quartieren und im ländlichen Raum anbieten bzw. fortführen. Wir brauchen ein breit gefächertes Beratungsangebot für die Menschen, die finanziell nicht mehr weiterwissen.“   Für die Verbraucherinnen und Verbraucher, die bereits hohe Energieschulden haben, fordert die saarländische Ministerin „faire Ratenzahlungsvereinbarungen mit den Energieversorgern, die es den betroffenen Haushalten ermöglichen, sich aus eigener Kraft aus den Schulden zu befreien. Stromsperren sind nicht die Lösung“.

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Ministerin Berg will Beratungs- und Hilfsangebot für diejenigen ausweiten, die finanziell nicht mehr weiterwissen

Die gestiegenen Energiepreise waren eines der zentralen Themen der 18. Konferenz der Verbraucherschutzministerinnen und –minister der Länder und des Bundes (VSMK) in Weimar. Ein Thema, auf das die saarländische Verbraucherschutzministerin Petra Berg schon im Vorfeld ihr Augenmerk gerichtet hatte.

„Wir blicken mit Sorge auf die finanzielle Belastung der Verbraucherinnen und Verbraucher aufgrund steigender Energiepreise. Der große Energiepreisschock wird die Menschen erst im Winter erreichen. Das betrifft vor allen Dingen Personen mit kleinen und mittleren Einkommen. Deshalb müssen jetzt schon wirksame Maßnahmen ins Auge gefasst werden“, betonte die Ministerin und Sprecherin der SPD-geführten Länder (A-Länder) auf der VSMK.

Die Länder leisteten bereits sehr viel für die Beratung verschuldeter Verbraucher. Diese Angebote müssten mit Hilfe des Bundes jedoch ausgebaut werden, heißt es in einem der Beschlussvorschläge des Saarlandes, der von Bergs Amtskolleginnen und –kollegen angenommen wurde. Ministerin Berg: „Wir sehen weiterhin einen hohen Bedarf an aufsuchenden Beratungsangeboten für Verbraucherinnen und Verbraucher, die aus strukturellen oder persönlichen Gründen keinen Zugang zu den vorherrschenden ortsgebundenen oder digitalen Angeboten des Verbraucherschutzes haben. Deshalb muss der Bund Maßnahmen des aufsuchenden Verbraucherschutzes in vernachlässigten städtischen Quartieren und im ländlichen Raum anbieten bzw. fortführen. Wir brauchen ein breit gefächertes Beratungsangebot für die Menschen, die finanziell nicht mehr weiterwissen.“   Für die Verbraucherinnen und Verbraucher, die bereits hohe Energieschulden haben, fordert die saarländische Ministerin „faire Ratenzahlungsvereinbarungen mit den Energieversorgern, die es den betroffenen Haushalten ermöglichen, sich aus eigener Kraft aus den Schulden zu befreien. Stromsperren sind nicht die Lösung“.

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