Donnerstag, 29. September 2022
11.6 C
Saarbrücken
MEHR

    Wirt­schafts­mi­nis­ter Jür­gen Bar­ke weiht das neue Auf­sichts- und Sani­tär­ge­bäu­de ein und eröff­net die Strand­bad­sai­son am Los­hei­mer Stausee

    Saarland Today - das Mediennetzwerk aus dem Saarland

    Saarland Today Redaktionen

    Gemein­sam mit Bür­ger­meis­ter Hel­mut Harth, Mit­glie­dern des Los­hei­mer Gemein­de­ra­tes und den betei­lig­ten Bau­un­ter­neh­men über­gab Wirt­schafts- und Tou­ris­mus­mi­nis­ter Jür­gen Bar­ke am 25. Mai den Neu­bau im Strand­bad offi­zi­ell sei­ner Bestim­mung und gab den Start­schuss zur Strand­bad­sai­son 2022.

    Los­heim am See – Die Gemein­de Los­heim am See prä­sen­tier­te am 25. Mai ein wei­te­res Bau­pro­jekt im Stau­see­um­feld das der Wei­ter­ent­wick­lung des Tou­ris­mus­stand­orts im Hoch­wald zugu­te­kommt: das Los­hei­mer Strand­bad ver­fügt pünkt­lich zum Beginn der Bade­sai­son über einen moder­nen Funk­ti­ons­bau, der als neu­es Auf­sichts- und Sani­tär­ge­bäu­de in dem belieb­ten Natur­bad und Event­ge­län­de am Stau­see­ufer dient. Rund 370.000 Euro wird das neue Gebäu­de nach der­zei­ti­gem Pla­nungs­stand kos­ten. Das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um des Saar­lan­des finan­ziert den Bau sowie wei­te­re Maß­nah­men im Stau­see­um­feld, wie bei­spiels­wei­se die neue Tou­rist Infor­ma­ti­on, mit einer 95-pro­zen­ti­gen För­de­rung durch Lan­des­mit­tel. Die Gemein­de Los­heim am See betei­ligt sich mit einem Eigen­an­teil an den Bau­kos­ten, über­nahm die Aus­schrei­bungs- und Pla­nungs­pha­se und bereu­te die Bau­ab­wick­lung. Bau­be­ginn war im Juni 2021. Bis auf die voll­stän­di­ge Ein­rich­tung des Auf­ent­halts­rau­mes der Strand­bad­auf­sicht ist das neue Auf­sichts- und Sani­tär­ge­bäu­de fer­tig­ge­stellt und kann ab sofort genutzt wer­den. Am Bau betei­ligt waren bis auf eine Aus­nah­me aus­schließ­lich orts­an­säs­si­ge und regio­na­le Bau­un­ter­neh­men und Hand­werks­be­trie­be, um eine Wert­schöp­fung vor Ort zu gene­rie­ren und kur­ze Wege zu ermöglichen.

    Wirtschafts- und Tourismusminister Jürgen Barke und der Losheimer Bürgermeister Helmut Harth weihten gemeinsam das neue Aufsichts- und Sanitärgebäude im Strandbad am Losheimer Stausee ein und eröffneten die Strandbadsaison 2022. Foto: Monika Priesnitz
    Wirt­schafts- und Tou­ris­mus­mi­nis­ter Jür­gen Bar­ke und der Los­hei­mer Bür­ger­meis­ter Hel­mut Harth weih­ten gemein­sam das neue Auf­sichts- und Sani­tär­ge­bäu­de im Strand­bad am Los­hei­mer Stau­see ein und eröff­ne­ten die Strand­bad­sai­son 2022. Foto: Moni­ka Priesnitz

    Die Grund­flä­che des Erd­ge­schos­ses beträgt rund 76 Qua­drat­me­ter. Dort befin­den sich bar­rie­re­freie Toi­let­ten­an­la­gen, ein Sani­täts­raum und sechs Ein­zel­um­klei­den. Das Gebäu­de ist in Holz­rah­men­bau­wei­se auf einer Stahl­be­ton­plat­te gebaut und besitzt eine außen­sei­ti­ge Holz­fa­ser­däm­mung. Die Gestal­tung ist schlicht gehal­ten mit ver­ein­zel­ten Farb­ak­zen­ten, sodass sich das funk­tio­na­le Gebäu­de har­mo­nisch in das Strand­bad­um­feld ein­fügt. Eine natur­na­he Bepflan­zung soll den Bereich in den kom­men­den Wochen auch öko­lo­gisch auf­wer­ten. Der Zugang zum Ober­ge­schoss mit über­dach­ter, umlau­fen­der Aus­sichts­platt­form erfolgt über eine Außen­trep­pe in Stahl­kon­struk­ti­on. Dort befin­det sich der Auf­ent­halts­raum der Strand­bad­auf­sicht. Die umlau­fen­de Aus­sichts­platt­form ermög­licht eine gute Über­wa­chung des Strand­ba­des und der Was­ser­flä­che, um bei Bedarf ein schnel­les Ein­grei­fen zu ermög­li­chen. Die Bade­auf­sicht im Los­hei­mer Strand­bad über­nimmt in den Öff­nungs­zei­ten immer ein aus­ge­bil­de­ter Bade­meis­ter des Eigen­be­trie­bes. An Wochen­en­den und Fei­er­ta­gen sowie wäh­rend der Feri­en­zeit sind zudem Mit­glie­der von Orts­ver­ei­nen der DLRG als ehren­amt­li­che Unter­stüt­zung vor Ort.

    Bür­ger­meis­ter Hel­mut Harth erklär­te bei der offi­zi­el­len Ein­wei­hung, wel­che Beweg­grün­de zum Neu­bau des Gebäu­des führ­ten und wel­che wei­te­ren Maß­nah­men rund um den Stau­see der­zeit umge­setzt wer­den: „Mit dem Bau unse­rer neu­en, moder­nen Tou­rist Info am Los­hei­mer Stau­see inves­tiert die Gemein­de Los­heim am See nicht nur in die Wei­ter­ent­wick­lung ihres eige­nen Tou­ris­mus­kon­zepts, son­dern trägt den gestie­ge­nen Anfor­de­run­gen unse­rer tou­ris­ti­schen Gäs­te Rech­nung und leis­tet einen ent­schei­den­den, neu­en Impuls für den Tou­ris­mus im gesam­ten Hoch­wald­raum und dar­über hin­aus. In die­sem Kon­text ist auch der Neu­bau des Auf­sichts- und Sani­tär­ge­bäu­des im Strand­bad als wei­te­re Inves­ti­ti­on in das Stau­see­um­feld zu wer­ten. 5.000 bis 10.000 Tages­gäs­te besu­chen an guten Som­mer­ta­gen unse­ren Los­hei­mer Stau­see. Hin­zu kom­men Kon­zer­te und ande­re Ver­an­stal­tun­gen mit bis zu 20.000 Besu­chern und über­re­gio­na­ler Strahl­kraft, die im Event­ge­län­de unse­res Strand­ba­des statt­fin­den. Hier­für ist moder­ne und bar­rie­re­freie Infra­struk­tur gefragt, die wir mit dem neu­ge­bau­ten Funk­ti­ons­ge­bäu­de ab sofort bereit­stel­len können.“

    Im Beisein von Mitgliedern des Losheimer Gemeinderates sowie Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Bauunternehmen und Handwerksbetriebe wurde der Neubau im Losheimer Strandbad seiner Bestimmung übergeben. Foto: Monika Priesnitz
    Im Bei­sein von Mit­glie­dern des Los­hei­mer Gemein­de­ra­tes sowie Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern der betei­lig­ten Bau­un­ter­neh­men und Hand­werks­be­trie­be wur­de der Neu­bau im Los­hei­mer Strand­bad sei­ner Bestim­mung über­ge­ben. Foto: Moni­ka Priesnitz

    Der Los­hei­mer Bür­ger­meis­ter freu­te sich über die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung des Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums und sieht dar­in einen kla­ren Auf­trag für die See­ge­mein­de den regio­na­len Tou­ris­mus wei­ter zu för­dern, um ein nach­hal­ti­ges, aber anhal­ten­des Wachs­tum zu errei­chen. „Wir wer­den mit­hil­fe vie­ler Maß­nah­men das Stau­see-Are­al fit für die Zukunft machen. Aber auch die Schaf­fung wei­te­rer neu­er Ver­an­stal­tungs­for­ma­te, wie z.B. das ‚Draus­sen am See-Out­door­fes­ti­val‘ als Leucht­turm-Event, ste­hen auf unse­rer Agen­da, die eben­falls Maß­nah­men zur Sai­son­ver­län­ge­rung beinhal­tet. Der Aus­bau der Rad­in­fra­struk­tur für Moun­tain­bi­ker sowie im All­tags­rad­ver­kehr und die Auf­wer­tung der Orts­bil­der unse­rer Dör­fer im Rah­men eines städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lungs­kon­zepts sind gleich­falls Teil unse­rer lang­fris­ti­gen Strategie.“

    Gemein­sam mit Wirt­schafts­mi­nis­ter Jür­gen Bar­ke läu­te­te Bür­ger­meis­ter Hel­mut Harth an die­sem Mitt­woch pünkt­lich zum ver­län­ger­ten Wochen­en­de auch die Strand­bad­sai­son 2022 ein. Bereits am 25. April hat­te man am Stau­see die neue Tret­boot­flot­te mit 25 moder­nen Boo­ten offi­zi­ell in Betrieb genom­men und die neu­en Päch­ter am Tret­boot­ver­leih und den Kios­ken am West- und Ost­ufer vor­ge­stellt. Die Hote­liers und Restau­rants rund um den Stau­see nutz­ten ihrer­seits das zurück­lie­gen­de Jahr, um zu inves­tie­ren und neue Ange­bo­te zu entwickeln.

    „Erneu­ert wur­de eben­falls der Sand­strand, sodass die­ser unse­re gro­ßen und klei­nen Gäs­te in gewohn­ter Qua­li­tät zum Spie­len und Ver­wei­len ein­lädt“, ergänz­te Bür­ger­meis­ter Hel­mut Harth. „Aber auch im Stau­see­um­feld gibt es Neu­es zu ent­de­cken. Seit Anfang des Jah­res gibt es ein Besu­cher­leit­sys­tem in moder­nem Design am Frei­zeit­ge­län­de Stau­see. Es erleich­tert unse­ren Stau­se­e­gäs­ten die Ori­en­tie­rung vor Ort und infor­miert zu Frei­zeit- und Gas­tro­no­mie­an­ge­bo­ten rund um den Stau­see. Unser Cam­ping­platz­päch­ter inves­tiert zudem eben­falls in den Los­hei­mer Cam­ping­platz und errich­tet der­zeit u.a. meh­re­re Tiny Houses.“

    Wirt­schafts- und Tou­ris­mus­mi­nis­ter Jür­gen Bar­ke hob abschlie­ßend in sei­nem Gruß­wort die tou­ris­ti­sche Bedeu­tung der See­ge­mein­de her­vor: „Los­heim am See ist eine der attrak­tivs­ten Tou­ris­mus­ge­mein­den im Saar­land und spielt ins­be­son­de­re bei Aktiv- und Natur­ange­bo­ten in der Cham­pions League der Groß­re­gi­on. Wir freu­en uns, einen wei­te­ren Bei­trag zum Aus­bau der Infra­struk­tur hier vor Ort leis­ten zu können.“

    Quelle:

    Weitere Artikel dieser Redaktion