Mittwoch, 6. Juli 2022
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Ministerin Berg wirbt für Bildungsprojekte in den Großschutzgebieten: „Umweltbildung verstehen wir als Auftrag“

Zum Tag der Parke am 24. Mai hebt Umweltministern Petra Berg die Bedeutung der Nationalen Naturlandschaften im Saarland hervor. „Wir haben gleich drei außergewöhnliche Großschutzgebiete im Saarland. Landschaften, die unser Naturerbe bewahren, Jung wie Alt mit Bildungsprojekten an Naturschutz- und Klimaschutzfragen heranführen und ein Aushängeschild für unsere Heimat sind“, erklärt Ministerin Berg.

Der Naturpark Saar-Hunsrück ist gerade erst Teil des Projektes „BildungKlima-plus-56“ geworden und wurde in das bundesweite Netz der Klimaschutz-Bildungszentren aufgenommen. Mit der Projektteilnahme will der Naturpark das Bildungsangebot in den beiden Informationszentren in Hermeskeil und Weiskirchen stärker auf Klimaschutz-Themen ausrichten, erweitern und verbessern.

„Über die Projektteilnahme freue ich mich sehr. Die Entscheidung, den Naturpark Saar-Hunsrück in das bundesweite Netz der Klimaschutz-Bildungszentren aufzunehmen ist eine besondere Auszeichnung und zeigt, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Naturparks mit ihrer Arbeit am Puls der Zeit sind. Insbesondere in den Säulen „Erholung und nachhaltiger Tourismus“, „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sowie „Nachhaltige Regionalentwicklung“ spielt der Klimaschutz und die Vermittlung von Klimaschutzzielen eine besondere Rolle“, so Berg. 

Die Großschutzgebiete im Saarland sind für die Saarländerinnen und Saarländer wichtige Anlaufstellen, wenn es um Erholung in der Natur geht. „Es geht aber nicht nur um Erholung, sondern auch um Bildung. Vor allem Kindern und Jugendlichen Projekte anbieten, die sie für Natur- und Klimaschutzfragen sensibilisieren, verstehen wir als Auftrag. Auch im Nationalpark Hunsrück-Hochwald und in der Biosphäre Bliesgau warten spannende Bildungsangebote“, sagt Ministerin Berg und nennt als Beispiel die „Junge Biosphäre“. Das Projekt, das aus ELER-Mitteln und aus Mitteln des Umweltministeriums unterstützt wird, bindet drei Jahre lang Jugendliche aus der Region in die Entwicklung des Biosphärenreservates ein. „Junge Menschen können ihre Biosphäre erleben und mitgestalten. So bekommen sie ein Gefühl für regionale Wertschöpfung, Nachhaltigkeit und lebendigen Klimaschutz.“

In der Biosphäre ist inzwischen auch das Projekt der „Junior Ranger“ gestartet. 2008 von „Nationale Naturlandschaften e.V.“ bundesweit eingeführt, soll es Kinder für Natur und natürliche Dynamik begeistern und ihr aktives Mitwirken ermöglichen. Im April fand die erste Gruppenstunde statt, in der ein Kennenlernen der Teilnehmenden und der Umgebung auf dem Programm stand. 16 Kinder und Jugendliche werden sich alle vier Wochen treffen. Der Stützpunkt der Junior Ranger ist der Europäische Kulturpark Reinheim.

Mit dem Junior Ranger Programm wird die Natur ein fester Bestandteil der Kindheit. Kinder lernen aktiv Arten- und Naturschutz und arbeiten in einem bundesweiten Netzwerk zusammen.

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